«Wenn nach einem Einsatz der Strom wieder fliesst, erfüllt mich das mit Stolz, denn das haben wir als Team geschafft.»
Ein strukturierter Start in den Tag
6.30 Uhr am Standort Belp: Swenja beginnt ihren Arbeitstag mit einem Kaffee und einem Blick auf den Tagesplan. Nach einer kurzen Teambesprechung werden die Fahrzeuge beladen – mit Kabelrollen, Werkzeugen und Messgeräten. Heutiger Einsatz: eine Verkabelung zwischen einer Trafostation und einer neuen Verteilkabine.
Zwischenstopp fürs Team
Auf dem Weg zur Baustelle gehört ein Halt fürs Znüni dazu. «Die wichtigste Mahlzeit des Tages», sagt Swenja lachend. Danach geht es an die Arbeit: Kabel abziehen, einfetten, einziehen und präzise anschliessen. Jeder Handgriff muss sitzen. Sicherheit und Teamarbeit stehen im Vordergrund – und Flexibilität. «Manchmal kommt eine Störungsmeldung rein. Dann heisst es: spontan umplanen. Genau das macht meinen Job spannend.»
Mehr als Arbeit im Feld
Wenn draussen weniger zu tun ist, verschiebt sich der Arbeitstag ins Büro. Dann plant Swenja die neuen Projekte, betreut Lernende oder prüft Materialbestellungen. «Ich liebe die Abwechslung. Kein Tag ist wie der andere – ich bin Planerin, Ausbildnerin und Praktikerin in einem.»
Flexibles Arbeiten – drinnen wie draussen
Je nach Wetter und Auftragslage endet der Tag im Büro oder direkt auf der Baustelle. Heute fährt Swenja kurz nach 17 Uhr zurück nach Belp, lädt das Material aus und verfasst ihren Rapport im System. «Ich bin stolz auf das, was wir leisten», sagt sie. «Unsere Arbeit sorgt dafür, dass überall Strom fliesst – im Haushalt, in Schulen oder in Industriegebäuden. Ohne uns steht vieles still.» Mit ihrem Einsatz stellen Swenja und ihr Team jeden Tag sicher, dass die Energie verlässlich dort ankommt, wo sie gebraucht wird.